Die Rolle neuer, additiver Herstellungsverfahren

 

Neue, additive Herstellungsverfahren wie 3D-Drucktechnologien sind zwar noch in der Erforschung, doch es zeichnet sich bereits ab, dass sie die subtraktiven Verfahren der automatisierten Industrialisierung (CNC-Maschinen und -Roboter) ablösen.

3D-Drucktechnologien greifen dabei in vollkommen neue Bereiche aus wie die Biologie (DNA-Drucker), die Medizin (gedruckte Implantate und Organe) oder die Architektur (neue Formensprache). 3D-Drucker inspirieren aber auch die Materialforschung und könnten der Nanotechnologie zum Anwendungsdurchbruch auf breiter Ebene verhelfen.

Diese neuen Herstellungsverfahren fordern die Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie gleichermaßen heraus, da klassische Erkenntnismethoden (Theorie, Experiment) durch neue Formen des Erkenntnisfortschritts wie Design und Datenanalytik abgelöst werden.